Mittwoch, 30. Oktober 2013

Meine Kamera und ich

Ich liebe es ja zu photographieren (<- Ja, ich benutze die alte Rechtschreibung), egal ob mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera oder meiner uralten analogen Spiegelreflexkamera.
Neulich hatte ich eine Diskussion über die Sinnlosigkeit von digitalen Spiegelreflex... Naja wohl eher hatte der Redner die Diskussion allein und ich saß da und dachte mir, Ja, Ok, Schön, Mag ja teils stimmen aber...
Aber ich halte an meiner Meinung fest. Gut, es mag ja sein, dass es rein technisch sinnlos ist, aber es ist ein ganz anderes Gefühl mit so einer Kamera zu photographieren als mit einer popeligen Digicam. Hier hat man was in der Hand, hier kann man selber zoomen und man kann durch den Sucher schauen... Das alles geht mit einer Digicam nicht. Einiges kann man mit Systemkameras aber es sind doch keine Spiegelreflex. 
Sony alpha 390, Sony N50 mit Retroring
Eine Systemkamera hat ein gescheites Objektiv das man wechseln kann und mit dem man ordentlich zoomen kann aber trotzdem sind sie meist winzig und haben keinen Sucher. Wo ist der Spaß wenn man die Kamera nur irgendwo von sich hält, auf den Bildschirm schaut und das Knöpfchen drückt? Klar, das Gegenargument ist hier wieder die Sinnlosigkeit der Technik, warum soll man es in einen Sucher umlenken wenn man den Bildschirm hat? Warum braucht man Spiegel wenn man das Bild auf einem Bildschirm sieht? Wieso, weshalb, warum...
Sony alpha 390, Sony N50 mit Retroring

Die Antwort ist simpel: Weil es der Benutzer so will. Schon über ein Jahrhundert gibt es Spiegelreflexkameras und sie haben sich bewährt! Die Objektive sind wechselbar, man hat etwas in der Hand, man kann individuell zoomen, den Vordergrund oder Hintergrund scharf stellen, und und und...
Aber im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden was er am liebsten hat

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